Michael Bertram (✝)

Michael Bertram ist mit 73 Jahren am  19. Mai 2017 von uns gegangen. Nach längerer schwerer Krankheit, aber dennoch unerwartet, ist er im Beisein seiner Frau Patricia und seiner Tochter Petra in Brüssel eingeschlafen. Auf ein Leben in der Sozialdemokratie auf deutscher. Europäischer und internationaler Ebene konnte Michael zurückblicken.

In Hannover aufgewachsen, studierte er Volkswirtschaft in Kiel und folgte von dort  seinem Professor Reimut Jochimsen in die Planungsabteilung des Kanzleramtes unter Willy Brandt. Nach dem Ende der Kanzlerschaft wurde Michael Persönlicher Referent Willy Brandts und arbeitete ihm auch  in seinem Amt als Präsident der Sozialistischen Internationale zu.

Der Höhepunkt seiner politischen Karriere in Bonn  war sicherlich diese Zeit als Büroleiter von Willy Brand. Er gehörte zu den Fachleuten und Gestaltern, die die politischen Spitzen der Bundesrepublik berieten und unterstützten.

Anschließend ging Bertram zur Friedrich Ebert-Stiftung in Brüssel und danach für sie nach New York. Nach dem Ende seiner Tätigkeit blieb er dort mit seiner Tochter auf einem Hausboot, bis sie das Abitur geschafft hatte. Dann kehrte er nach Europa zurück.

Als Gerhard Schröder sich um das Amt des niedersächsischen Ministerpräsidenten bewarb, stand ihm Bertram im Wahlkampf zur seite. Als Ministerpräsident entsandte er seinen Mitarbeiter in dieNiedersächsische EU-Vertretung in Brüssel, damals noch die niedliche „Villa Germaine“ in Europaviertel. Bertram nahm die Gestaltung der neuen Landesvertretung in der Rue Montoyer in Angiff und sorgte dafür, daß sie mit modernster Informationstechnologie vielen anderen voraus war.

In seinen verschiedenen Funktionen als Vorgesetzter setzte  sich Bertram stets für die Kolleginnen und Kollegen ein und war entsprechend angesehen. Als Freund war er loyal und verläßlich.

Im Ortsverein war Michael ein aktiver, interessanter Gesprächspartner. Auch während seiner schweren Erkrankung blieb er ein aufmerksamer Beobachter der Politik. Die Entwicklung der Wirtschafts- und Sozialpolitik in Deutschland und der EU verfolgte er sorgfältig aber nicht unparteiisch. Er vertrat seine Positionen mit Klarheit und begründete sie.

Er war ein treues, verläßliches Mitglied des Ortsvereins und ein guter Freund vieler der Mitglieder.

Er hinterläßt seine Frau Patricia und sein Tochter Petra  mit ihrer Familie. Im engsten Familienkreis findet die Einäscherung statt. Seinen letzten Platz wird Michael in einem „Friedwald“ in Berlin finden.

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